1. Dass Regierende damit aufhören die Mär zu verbreiten bzw. Menschen aufhören daran zu glauben, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Das mag für das „Raumschiff Erde“ stimmen, dessen Passagiere wir sind – gleichzeitig haben wir eine weltweite Vermögensverteilung zwischen Frauen und Männern von 3% zu 97%. Eine massive Umverteilung des Vermögens – auch von Reich zu Arm (weltweit!) ist ein Gebot der Stunde.
  2. Dass die Modelle der Nationalstaaten und religiöser Institutionen ( nicht des Glaubens an sich) radikal auf den Prüfstand gestellt werden (America first?! Unfehlbarkeit des Papstes?!) Grenzenlose Utopien, Inklusion als Form des gesellschaftlichen, (über)regionalen Zusammenlebens dürfen nicht vorweg von Machthaber*innen als Spinnereien abgetan werden bzw. zivilcouragierte Menschen erkennen und nutzen diese Situation für Experimente neuen sozialen und wirtschaftlichen Zusammenlebens.
  3. Dass es auf der persönlichen Ebene für jede/r Einzelnen eine tiefgreifende, chronische Infektion zweier „Werteviren“ braucht: Anstand und Gemeinsinn als dauernd zu pflegende und lebende Weltsicht.
  4. Sich nicht zu ernst zu nehmen und dabei weiter zu atmen!
  5. K.M. Brandauer als alternder Wilhelm Reich, Psychoanalytiker, im Film „ The strange case of Wilhelm Reich“ zu einem seiner letzten Patienten:
    „ Was immer passiert – atmen Sie weiter.“

Joachim Nagele

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